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Steinbuch-Weltwunder: Die Stein-Sutren-Wand Heri

Datum: 25.10.2019, 09:40 Quelle: China Tibet Online

Die Nima-Stein-Schnitzerei ist ein alter und einzigartiger Kulturtr?ger und eine Darstellungsweise der Tibeter. Die Stein-Sutren-Landschaften sind fast überall auf dem tibetischen Hochland zu sehen. In den Augen der Tibeter sind die Steine, in die Sutren oder Buddha-Figuren geschnitzt wurden, zu heiligen Gegenst?nden geworden. Ihr eigener Glaube und ihre Fr?mmigkeit werden auch beibehalten und aufgezeichnet. Unter den zahlreichen Stein-Sutren-Landschaften in den tibetischen Regionen wird die Stein-Sutren-Wand Heri im Kreis Zêkog im Autonomen Bezirk Huangnan der Tibeter der Provinz Qinghai als ?Steinbuch-Weltwunder“ bezeichnet.

Informationen zufolge ist die Stein-Sutren-Wand Heri ein Steinhaufen, der aus mehr als 100.000 Steinbrettern mit verschiedenen Gr??en, auf denen tibetischen Sutren geschnitzt wurden, besteht. Sie hat eine H?he von drei Metern, eine Breite von 2,5 Metern und eine L?nge von 200 Metern. Die Sutren umfassen die klassischen Werke des Buddhismus, darunter ?Kanjur“, ?Tanjur“ und ?Mahaprajnaparamita“, und haben mehr als 200 Millionen Schriftzeichen. Au?erdem gibt es noch drei Stein-Sutren-Haufen, auf denen mehr als 2000 gro?e und kleine Buddha-Figuren, Muster und Bilder aus buddhistischen Geschichten sowie zahlreiche Werke, die die Grammatik, Gedichte, Kunst, Astronomie, Zeitrechnung, Medizin und Gesetze widerspiegeln, geschnitzt sind.

Man wei? die konkrete Zeit der Erschaffung der Stein-Sutren-Wand Heri noch nicht. Laut den einheimischen M?nchen und Viehhirten begann der Bau der Wand in der Amtszeit des Qing-Kaisers Jiaqing (1796-1820), endete in den 1950er Jahren und dauerte mehr als 100 Jahre.

Seit den vergangenen Jahren bemüht sich der Kreis Zêkog, aufgrund der kulturellen, historischen und künstlerischen Werte der Stein-Sutren-Wand Heri dieses seltene Kulturwunder zu verbreiten und die Industrie der Steinschnitzerei des Dorfes Heri zu entwickeln. Souvenirs wie He-Tuschesteine und He-Schnitzereien sind auf den Markt gebracht worden. Heute gibt es in allen Familien des Dorfes Heri Angeh?rige, die sich mit der Steinschnitzerei besch?ftigen. Jeden Tag h?rt man, wie im Dorf Steine gestemmt werden. Der Klang bildet ein glückliches und harmonisches Konzert tief auf der Steppe.

(Redakteur: Daniel Yang)

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